Klinik untersucht mumifizierte Hand
Mühlhausen/Wippra (dpa/th)- Kirchendieb oder Mordopfer? Ein Forschungsprojekt der Mühlhäuser Museen soll Klarheit bringen über eine wahrscheinlich 500 Jahre alte mumifizierte Hand. Sie soll am Sonntag mit einem Spezialtransporter aus dem Archiv des Pfarramtes Wippra (Sachsen-Anhalt) nach Mühlhausen gebracht werden, erklärte Museumsdirektor Thomas Müller am Freitag. Die Hand soll ursprünglich aus der Kirche von Abberode bei Mansfeld (Sachsen-Anhalt) stammen, wo sie seit dem 18. Jahrhundert bezeugt sei. Der Forensiker Peter Pieper von der Universität Düsseldorf werde die Hand am Montag medizinisch untersuchen und eine Alters- und Geschlechtsbestimmung vornehmen.
